Der Vorsorgeauftrag: Wie und warum

Warum ein Vorsorgeauftrag?

Heute vorsorgen und mit dem Vorsorgeauftrag selber entscheiden für den Fall, dass man später die Urteilsfähigkeit verliert (zum Beispiel bei Demenz ect.). Eine handlungsfähige Person kann eine natürliche oder juristische Person beauftragen, im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit die Personensorge oder die Vermögenssorge zu übernehmen oder sie im Rechtsverkehr zu vertreten.

Was ist zu beachten?

Der Auftrag ist eigenhändig zu errichten oder beim Notar öffentlich zu beurkunden. Alternativ ist er von Anfang bis Ende von Hand niederzuschreiben, zu datieren und zu unterzeichnen. Sie müssen also das hier generierte Dokument abschreiben, wenn Sie nicht zum Notar möchten.
Das Zivilstandsamt trägt auf Antrag die Tatsache, dass eine Person einen Vorsorgeauftrag errichtet hat, und den Hinterlegungsort in die zentrale Datenbank ein. Erfährt die Erwachsenenschutzbehörde, dass eine Person urteilsunfähig geworden ist, und ist ihr nicht bekannt, ob ein Vorsorgeauftrag vorliegt, so erkundigt sie sich beim Zivilstandsamt.
Ist keine Anordnung über die Entschädigung der beauftragten Person enthalten, so legt die Erwachsenenschutzbehörde eine angemessene Entschädigung fest, wenn dies mit Rücksicht auf den Umfang der Aufgaben als gerechtfertigt erscheint oder wenn die Leistungen der beauftragten Person üblicherweise entgeltlich sind.

Was passiert wenn ich Urteilsunfähig werde?

Liegt ein Vorsorgeauftrag vor, so prüft die Erwachsenenschutzbehörde, ob dieser gültig errichtet worden ist, die Voraussetzungen für seine Wirksamkeit eingetreten sind, die beauftragte Person für ihre Aufgaben geeignet ist und weitere Massnahmen des Erwachsenenschutzes erforderlich sind.

Jetzt online erstellen

Ask a lawyer!